Viagra aus der Apotheke von der Krankenkasse bezahlt?
Posted by ~Ray @ 2007-12-09 14:03:46
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Hallo Leute würde mich mal brennend interessieren in welchen Fällen es schon vorgekommen ist das die Krankenkasse die Kosten für Viagra und Co übernommen hat. Ist Euch ein Fall bekannt oder gibt es das generell nicht das dies nur Lust ist welches die Krankenkasse nicht interessiert. Aber was ist hier mit dem Selbstbewusstsein und den psychischen Auswirkungen nicht mehr ein ganzer Mann zu sein. Vielen DankLG
Wirst Du nicht erleben dass eine gesetzliche Kasse diese Kosten übernimmt denn immerhin handelt es sich nicht um eine offensichtliche jedem sofort erkennbare. Einschränkung und ist somit sicherlich nicht geeignet um als potentiell diskriminierend zu gelten (wie z. B. Segelohren deren Anlegung unter bestimmten Voraussetzungen wie eben Depression auch schon einmal "kulanterweise" von den Kassen übernommen werden/wurden). Das ist reiner Lifestyle schließlich hat niemand das Recht auf ein befriedigendes Sexualleben. Und potentiell lebensbedrohlich ist es eben auch nicht. Mir ist kein go bekannt dass sich ein Mann wegen fehlender Potenz das Leben genommen hätte. Zudem ist der Mann ja nicht definiert über die Potenz sondern changeär über die Geschlechtsmerkmale und seine Rolle in der Gesellschaft. Somit kann eben auch nicht davon gesprochen werden kein ganzer Mann mehr zu sein sobald die Potenz nachließe. Was würden z. B die Rollstuhlfahrer dazu sagen wenn man ihnen unterstellte kein ganzer Mann mehr zu sein nur weil sie keine Kontrolle über ihr Geschlechtsteil haben?Mit solch einer Argumentation begibt man sich in Gebiete in die man besser nicht gehen sollte wenn auch dem ersten Impuls folgend durchaus Verständnis dafür aufkommen mag. Zu guter letzt gibts trifftige wirtschaftliche Gründe dafür in unserer heutigen Zeit die "kosmetischen" nicht lebensbedrohlichen change form mehr und mehr aus der allgemeinen Krankenversicherung auszuschließen... Im Zuge der unaufhaltsamen demographischen Entwicklung werden die Menschen leider Gottes zwar immer älter jedoch nicht gesünder dabei! Und wer will schon verantworten dass nach einem Herzinfarkt die Behandlungskosten ausgeschöpft sind der 2 also nicht mehr behandelt werden kann da das Gesundheits-Budget bereits zu 1/3 durch die Behandlung von eben diesen "kosmetischen" Erkrankungen aufgebraucht worden ist?Dazu zählen z. B auch Haarverlust beim Mann.. eine Grenze ist da kaum zu ziehen die Kosten wären viel zu hoch und das Gesundheitssystem würde zwangsläufig noch schneller eingestampft werden müssen als es eh schon werden wird. Nee nee.. wir alle werden uns eh noch sehr umstellen müssen mit unsererem bisher gelebten Anspruch an das Gesundheitssystem. Sicherlich bereits innerhalb der nächsten 10 Jahre.. da wird die fehlende Übernahme der Kosten von Potenzmittelchen noch unser geringstes Problem sein... GrüßeEnrico
Hallo Freunde,ich sehe es unter gewissen Umständen etwas anders..... Wenn ein Mann bis zum sagen wir mal 60. Lebensjahr eine Prostata OP ( Krebs ) hinter sich hat denke ich schon dass man dem Mann einen 4er Blister im Monat für die Dauer von 6 Monaten verschreiben sollte. Dies sollte allerdings erst dann geschehen wenn man seinen Harndrang unter Kontrolle hat. Sonst können ja auch hier nur wieder die ihrer sexuellen Befriedigung nachkommen die es sich leisten können.....
Ich rede nicht von den privaten Krankenkassen.. die haben ein anderes Deckungsprinzip dass auch nur funktioniert weil die sich aussuchen können wer dort zu welchem Beitrag versichert wird! (es sind die Gesunden und wenn die wirklich vorerkrankte Kunden aufnehmen dann zu einem wesentlich höheren Beitrag) Daher haben die Mitglieder dort in der Regel ein klar besseres Krankenheitsprofil mit geringeren Risiken und so müssen diese Kassen nicht so viel für die Versorgung chronisch kranker oder sehr alter Patienten aufbringen. Nur aus diesem Grunde können sich die "Privaten" quasi als Bonbon für die Versicherten derartige Spirenzchen leisten.. nicht weil deren Vorstände der Meinung wären das sei medizinisch notwendig oder gar sinnvoll... Und Du hast Recht! Über kurz oder lang wird noch ganz anderes so sein dass es sich nur die privat Versicherten oder die die selbst zuzahlen leisten können! Ich empfehle jedem sich schon einmal mit diesem Gedanken anzufreunden.. das disarrange natürlich keiner tun jedoch macht es den Aufprall auf die kommenden harten Realitäten etwas weicher... In nicht allzu ferner Zeit wird auch in unserem System rationiert werden.. das heißt z. B dass nur noch 10000 Hüftendoprothesen/Jahr verbaut werden dürfen.. braucht man dringend eine ist aber nicht unter den 10000 dann muss man halt ein Jahr lang mit Schmerzen darauf warten und im Bett liegen bleiben. Noch schöner ist das Beispiel England dort ist es so das gerade im Bereich der Endoprothetik und Transplantation Altersobergrenzen eingeführt wurden. Was nichts anderes heißt als das große Bevölkerungsgruppen gänzlich von dieser medizinischen Versorgung abgeschnitten sind.. mal davon abgesehen das die Wartezeit auf eine Hüftendoprothese in Groß Britannien durchaus auch mal bei 3 Jahren liegen kann während man in Deutschland es schon als lang empfindet muss man einige Monate auf einen Termin warten. Und ich persönlich würde jederzeit dafür plädieren einem ansonsten fitten Großvater von 75 noch eine Hüfte einzupflanzen als 10 Männern über ein Jahr lang Viagra zu verschreiben. Und denke Dir nur mal wo man bei Viagra die Grenze ziehen sollte? Natürlich ist eine Verschreibung nach Prostatakrebs nachzuvollziehen aber warum nicht auch der schwer kranke Diabetiker dessen Nerven aufgrund des ständig überhöhten Zuckers kaputt gegangen sind? Oder warum nicht auch dem der aufgrund anderer schwerer Erkrankung Medikamente nehmen muss die ihm die Potenz erlahmen lassen?Es ist in Ordnung unterschiedlicher Meinung zu diesem Thema zu sein ich will Dir Deine auch gar nicht nehmen jedoch kommt keiner an der schon jetzt spürbar rauheren Wirklichkeit vorbei. Jeder von uns wird mit deutlichen Einschnitten in der medizinischen Versorgung zu rechnen haben eine Neubewertung was kassenärztliche Pflichtleistung ist und was aus dem Leistungskatalog ausgeklammert werden wird steht kurz bevor. Vermutlich wird zunächst komplett die Zahnversorgung herausgenommen werden aber auch anderes ist denkbar wofür in Zukunft dann zusätzlich eine Versicherung abgeschlossen werden oder aber privat gezahlt werden muss. Jedem seine Meinung nur dem lebbarem Realismus in unserer Zeit kann einiges davon nicht standhalten.. so bedauerlich das auch sein mag... GrüßeEnrico
Hallo Freunde,ich sehe es unter gewissen Umständen etwas anders..... Wenn ein Mann bis zum sagen wir mal 60. Lebensjahr eine Prostata OP ( Krebs ) hinter sich hat denke ich schon dass man dem Mann einen.[ADVERTHERE]Related article:
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